Freitag, 22. September 2017
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Schulgebühren an Privatschulen

Privatschüler zahlen "tution fees"


 

Unabhängig vom Gastland ist der Aufenthalt an einer Privatschule mit höheren Kosten verbunden als der Gastschulaufenthalt an einer staatlichen Schule. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Privatschulen finanzieren sich – trotz staatlicher Finanzspritzen in einigen Ländern – zu einem nicht unerheblichen Teil über Schulgebühren, die von den Familien der Schüler gezahlt werden. Viele Privatschulen sind sogar vollständig auf private Mittel angewiesen. Neben den Schulgebühren spielen Spenden von ehemaligen Schülern, den Alumni, eine mehr oder weniger wichtige Rolle. Sie unterstützen die Schule entweder direkt oder stellen Gelder für Stipendien bereit, die es leistungsstarken aber finanzschwachen Schülern möglich machen, die Schule zu besuchen. Die finanziellen Einnahmen durch Schulgebühren und Spenden ermöglichen es vielen Privatschulen, ihren Schülern kleine Klassen, eine intensive Betreuung und eine moderne Ausstattung zu bieten.

 

 

Familienbudget: Optionen ausloten

 

Die Höhe der Schulgebühren variiert von Gastland zu Gastland und von Privatschule zu Privatschule. Setzt man sich als Familie ein finanzielles Limit, kann es sein, dass in Land A das Portfolio an in Frage kommenden Schulen größer ist als in Land B, da in Gastland A die durchschnittlichen Privatschulgebühren ganz einfach niedriger sind. Oder der Besuch einer privaten Tagesschule ist im Wunschgastland erschwinglich, während ein Internatsaufenthalt dort zu teuer wäre. Ist der Besuch einer Privatschule nicht finanzierbar, die gezielte Auswahl einer Schule anhand ihres Schulprofils jedoch oberstes Kriterium, dann sollte man wissen, dass in einigen Gastländern auch öffentliche Schulen direkt ausgesucht werden können. Für diese Programmform fallen ebenfalls Schulgebühren an, allerdings sind diese normalerweise deutlich geringer als die Gebühren, die von Privatschulen erhoben werden. Die gezielte Auswahl einer "passenden" öffentlichen Schule kann folglich für die eine oder andere Familie eine Alternative darstellen. Will man auf jeden Fall am Besuch einer Privatschule festhalten, muss im Zweifelsfall die Dauer des Aufenthalts kürzer ausfallen als ursprünglich geplant, da Schulgebühren logischerweise immer anhand der dort verbrachten Schulzeit errechnet werden. Zu überlegen bleibt in diesem Fall, inwieweit die Eltern dem Schüler damit einen Gefallen tun. Würde der Jugendliche gern länger bleiben und ist er dafür bereit, eine kostengünstigere Schule zu besuchen, macht es sicherlich Sinn, diesem Wunsch nachzukommen. Denn es gilt: Je länger der Aufenthalt, desto intensiver das Erleben der anderen Kultur.

 

 

 

Weitere Aspekte rund um das Thema Finanzen:

 

Ausgaben und Kosten - Programmpreis und Zahlung - Finanzierung - Stipendien

 

JuBi - JugendBildungsmesse

Informationen Internatgebühren

 

Die JugendBildungsmesse JuBi ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema Bildung im Ausland. Jugendliche und ihre Eltern können sich dort über Privatschulprogramme und andere Auslandsaufenthalte informieren.

Stipendien

 

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