Samstag, 25. November 2017
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Privatschulprogramm: die Klamottenfrage

 

 

Alltagskleidung


 

Kleidung, die auf Reise geht

 

Unabhängig davon, ob man im Ausland eine private Schule besucht, die Schuluniform vorschreibt oder nicht, wird man seinen Koffer zunächst einmal mit seinen eigenen alltäglichen Kleidungsstücken füllen. Die Vorstellung, viele Monate oder sogar ein ganzes Jahr fern der Heimat zu leben, verleitet einen gern dazu, seinen kompletten Kleiderschrank im Koffer verstauen zu wollen oder sogar noch einmal einkaufen zu gehen, um unter allen Umständen genügend modische Kleidungsstücke dabei zu haben. Allerdings muss man sich je nach Destination, Art der Anreise oder Fluglinie stark einschränken, um nicht viel Geld für Übergepäck ausgeben zu müssen. Es reicht aus, wenn man seine Lieblingskleidungsstücke einpackt und nicht mehr mitnimmt, als für eine ein- bis zweiwöchige Urlaubsreise. Denn im Ausland gibt es doch tatsächlich auch Waschmaschinen43 und Bekleidungsgeschäfte. Erfahrungsgemäß sind die Mitschüler im Gastland ganz anders gekleidet als daheim und setzen andere Trends, sodass man meist sowieso bald nach der Ankunft erste Einkäufe tätigt, um sich kleidungstechnisch anzupassen.

 

 

Kleidung, die zum Klima passt

 

Beim Kofferpacken sollte man natürlich darauf achten, notwendige saisonale Kleidung einzupacken. Fliegt man aus dem deutschen Winter in den australischen Sommer, kann man die Winterjacke und -schuhe getrost zu Hause lassen, sollte aber ein paar leichte Kleidungsstücke wie kurze Hosen oder Röcke einpacken. Vorausschauend zu planen, dass in Australien irgendwann der Winter einbricht, kann nicht schaden, aber man sollte es auch nicht übertreiben. Sofern es die Finanzen zulassen, macht es mehr Sinn, einige für eine bestimmte Jahreszeit benötigte Kleidungsstücke erst vor Ort im Gastland zu kaufen. Dies gilt insbesondere für Kleidung, die so oder so neu angeschafft werden müsste.

 

 

Kleidung, die dem Stil entspricht

 

Die sinnvolle Reduzierung der Kleidermenge und die Notwendigkeit der Anpassung der Kleidung an die klimatischen Verhältnisse vor Ort wurden bereits angesprochen, aber der Stil ist ebenso von Bedeutung. Bei der Auswahl der Kleidungsstücke, die in den Koffer kommen, empfiehlt es sich, einen Moment innezuhalten und darüber nachzudenken, was die Gastfamilie oder die Mitbewohner im Internat und die Lehrer an der neuen Schule eventuell für unangemessen halten. Gerade Erwachsene in weniger liberalen Ländern als Deutschland mögen etwas verstört gucken, wenn der Minirock gerade so über das Hinterteil reicht, der Ausschnitt tiefe Blicke zulässt oder das Karomuster der Boxershorts oder der zweideutige T-Shirt-Aufdruck gleich ins Auge springt. Im Gastland muss man sich nicht verkleiden, aber in Gegenwart mancher Personen oder in bestimmten Situationen ist es angemessen oder sogar erwünscht, dass die Kleidung vielleicht ein wenig spießiger ausfällt als gewöhnlich. Eine Bluse oder ein Hemd und eine Stoffhose mitzunehmen macht Sinn, da in einigen Ländern Jeans oder Sweatshirt in manchen Restaurants, bei Gottesdienstbesuchen oder beim Einschreiben an der Privatschule als "No-Go" empfunden werden. Ähnliches gilt für Nachtwäsche. Schläft man zu Hause gern im knappen Trägernachthemd oder in Boxershorts, fühlt man sich im Haus der Gastfamilie oder im Wohnheim des Internats wahrscheinlich selbst wohler, wenn man einen Pyjama oder T-Shirt und Shorts zum Schlafen dabei hat.

 

 

Schuluniform


 

Schuluniform-Pflicht

 

Das Tragen einer Schuluniform ist an vielen ausländischen Privatschulen Pflicht. Meist erkennt man anhand der Uniform das Alter der Schüler, da beispielsweise das Rockmuster oder die Hosenfarbe bei jüngeren Schülern eine andere ist als bei den höheren Jahrgängen. Je nach Land gibt es Sommer- und Winteruniformen, die man optisch häufig an der Länge der Beinbekleidung erkennt. Nicht nur die Kleidungsstücke sondern auch die Schuhe sind oft festgelegt. Während in Großbritannien, Irland, Australien (dort gern in Kombination mit Hut), Neuseeland und auch an vielen Privatschulen in Kanada üblicherweise Schuluniform getragen wird, schreiben US-amerikanische Schulen eine Uniform relativ selten vor. An einigen Schulen ist es Tradition, dass die Schüler der Abschlussjahrgänge das Privileg erhalten, keine Schuluniform mehr tragen zu müssen. Sie kommen in privater Alltagskleidung, die dann unter anderem als "casual clothes" oder "mufti clothing" bezeichnet wird.

 

 

Aussehen Schuluniform

 

Schuluniformen sehen in den Augen deutscher Schüler häufig altbacken und unförmig aus. Die Kleidungsstücke sind eben nicht modisch, figurbetont oder – wie auch immer definiert – "schön" geschnitten. Oft tragen Mädchen Röcke, was für manche deutsche Schülerinnen gewöhnungsbedürftig ist. Je nach Privatschule können statt T-Shirt, Polohemd oder Sweatshirt sogar Bluse, Hemd und Blazer mit Krawatte vorgeschrieben sein. Die Farben orientieren sich meist an den Schulfarben, also an den Farben des Logos oder Wappens der Schule: Schwarz-, Grau-, dunkle Blau-, Grün- und Rot-Töne, also gedeckte Farben, herrschen vor. Auch die Schuhe folgen keinem Modetrend. Erwerben kann man die Schulkleidung entweder in lokalen Bekleidungsgeschäften, mit denen die Schule ein Abkommen hat, oder man kauft die Kleidungsstücke Second Hand, da die Uniformen durchaus ihren stolzen Preis haben können.

 

 

Vorteil Schuluniform

 

Selbst wenn die Schuluniform nicht gefällt, erweist sie sich als praktisch. Gastschüler betonen immer wieder, wie einfach und bequem es ist, morgens nicht darüber nachdenken zu müssen, was man anzieht. Zugleich kann einheitliche Schulkleidung dazu beitragen, dass sich Schüler stärker mit ihrer Schule identifizieren und ein gewisses positives Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl entsteht.

 

 

Dress Code, Haare, Make-Up

 

An ausländischen Schulen, die keine Uniform vorschreiben, kann es dennoch Kleiderregeln geben. In den USA werden diese Vorgaben als "dress code" bezeichnet. Typischerweise dürfen keine zu kurzen Röcke oder Shorts, keine Trägertops, keine bauchfreien Oberteile, keine Flipflops, keine blickdurchlässigen Stoffe und keine Kopfbedeckungen wie Mützen oder Baseballkappen getragen werden. Ähnliche Regeln können für Frisuren und das Styling gelten – egal, ob es sich um eine Schule mit oder ohne Uniformpflicht handelt. Folgende Vorschriften sind denkbar: ausschließlich Kurzhaarfrisuren bei Jungen, aus dem Gesicht frisierte Haare bei Mädchen, keine gefärbten Haare, kein Schmuck, keine sichtbaren Piercings oder Tattoos, kein Make-Up.

 

 

 

Alltag vor Ort im Gastland:

 

Einleben - Verhaltenstipps

 

Gastfamilienalltag - Internatsalltag

 

Wohnen bei einer Gastfamilie - Wohnen im Internat

 

Feiern

 

Das Privatschul-ABC

 

Grafik Privatschueler im Unterricht

 

Viele Wörter und Begriffe aus dem Bereich "Privatschule" sind fremd? Das ABC für Privatschulaufenthalte hilft bei der Orientierung.

JuBi - JugendBildungsmesse

Übersicht Schulagenturen

 

Die JugendBildungsmesse JuBi ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema Bildung im Ausland. Jugendliche und ihre Eltern können sich dort über Privatschulprogramme und andere Auslandsaufenthalte informieren.

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Internat Organisation

Austauschorganisationen, die einen Privatschul- oder Internat-
aufenthalt anbieten, stellen sich und ihre Programme genauer vor.

Interaktiv

Kontakt zu anderen Gastschülern: In der High School Community können sich Jugendliche über das Thema Gastschulaufenthalt austauschen und Antworten auf offene Fragen finden.

 

Im AuslandsForum stellen Austauschorganisationen und Agenturen ihre Programme vor und informieren über Neuigkeiten rund um einen Schulaufenthalt im Ausland.

Beratung und Infos

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Auf der Suche nach Stipendien für einen Gastschulaufenthalt? Eine frühzeitige Recherche nach Schüleraustausch-Stipendien und WELTBÜRGER-Stipendien kann die eigenen Kosten senken helfen!

 

Kochen mit den Mitschülern oder Gasteltern? Rezepte gibt es in Kitchen 2 Go, dem zweisprachigen Kochbuch mit Lieblingsrezepten von Jugendlichen für Jugendliche.