Samstag, 25. November 2017
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Verhaltenstipps Auslandsaufenthalt

Was man im Idealfall tun und lassen sollte


 

Sind die ersten Tage gemeistert, darf man stolz auf sich sein. Um sich noch besser einzuleben, sich wohl zu fühlen und bei der Gastfamilie, den neuen Mitschülern oder Mitbewohnern und neuen Bekannten nicht anzuecken, ist es ratsam, folgende Dinge zu beachten. Während des Auslandsaufenthalts sollte man als Gastschüler:

 

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Neuem und Fremdem gegenüber offen sein und Interesse an der Kultur und dem Leben vor Ort zeigen. Man wird automatisch zwischen der eigenen Kultur und dem gewohnten Alltag auf der einen und "dem Neuen" auf der anderen Seite vergleichen. Dabei sollte man sich darüber bewusst sein, dass "das Fremde" nicht schlechter ist als "das Gewohnte", sondern einfach nur "anders".

 

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Anpassungsbereitschaft zeigen; natürlich ohne sich dabei als Mensch zu verbiegen. Dazu gehört, dass man die Bereitschaft mitbringt, sich zu integrieren, Verhaltensweisen und Umgangsformen zu übernehmen, Gewohnheiten, Regeln und Pflichten der Gastfamilie oder der Schule zu akzeptieren.

 

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aktiv Kontakte knüpfen und Beziehungen vertiefen. Nicht nur in den ersten Tagen, sondern auch darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, sich nicht zurückzuziehen. Es mag mühsam und mit viel Eigeninitiative verbunden sein, oberflächliche Bekanntschaften zu tiefer gehenden Beziehungen auszubauen, aber es gibt keine Alternative dazu. Ausreden wie "ich muss noch so viel lernen" oder "ich habe Kopfschmerzen" zählen nicht.

 

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das ständige und ausschließliche Zusammensein mit anderen Gastschülern vermeiden. An einigen ausländischen Privatschulen wird man auf weitere internationale und deutschsprachige Jugendliche treffen. Grenzt man sich als Gruppe von den einheimischen Schülern ab und spricht in deren Gegenwart vielleicht sogar Deutsch, läuft man Gefahr zu signalisieren, dass kein Interesse an engeren Kontakten zu den einheimischen Jugendlichen und dem Erlernen der Fremdsprache besteht.

 

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den Kontakt zu Familie und Freunden zu Hause herunterschrauben. Die elektronischen Medien verleiten zwar dazu, oft mit den Menschen zu Hause zu kommunizieren und so immer wieder aus dem Alltag als Gastschüler in die virtuelle Welt zu entschwinden. Das reale Leben findet zu der Zeit jedoch vor Ort im Gastland statt! Auch Alltagsprobleme sollte man eigenständig lösen oder sich Rat bei den Menschen vor Ort holen – und nicht bei den Eltern oder Freunden zu Hause.

 

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Emotionen zulassen und ausdrücken. Traurigkeit aufgrund von Heimweh, Angst vor dem ersten Test in der Schule, Frust, weil es mit der Sprache nicht klappen will, Wut, da der Mitbewohner gerade nervt: All das sind normale menschliche Emotionen, die man als Gastschüler nicht in sich hineinzufressen braucht, nur weil man neu ist oder sich womöglich sogar schämt. Man darf seinen Gefühlen freien Lauf lassen (ohne handgreiflich zu werden, versteht sich). Es kann helfen, einfach loszuheulen, sich eine Runde Selbstmitleid zu gönnen, die Wand anzuschreien und vor allem sich jemandem mitzuteilen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

 

 

 

 

Alltag vor Ort im Gastland:

 

Einleben

 

Gastfamilienalltag - Internatsalltag


Wohnen bei einer Gastfamilie - Wohnen im Internat


Kleidung und Schuluniform - Feiern

 

Das Privatschul-ABC

 

Grafik Privatschueler im Unterricht

 

Viele Wörter und Begriffe aus dem Bereich "Privatschule" sind fremd? Das ABC für Privatschulaufenthalte hilft bei der Orientierung.

JuBi - JugendBildungsmesse

Beratung Internatsaufenthalt

 

Die JugendBildungsmesse JuBi ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema Bildung im Ausland. Jugendliche und ihre Eltern können sich dort über Privatschulprogramme und andere Auslandsaufenthalte informieren.

Beratung und Infos

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Auf der Suche nach Stipendien für einen Gastschulaufenthalt? Eine frühzeitige Recherche nach Schüleraustausch-Stipendien und WELTBÜRGER-Stipendien kann die eigenen Kosten senken helfen!

 

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