Privatschul ABC Buchstaben

Glossar

Privatschul ABC

Das Glossar ermöglicht das Nachlesen unbekannter Begrifflichkeiten sowie Abkürzungen und verweist mitunter auf relevante Webseiten mit weiterführenden Informationen. Somit kann das Glossar als Lexikon genutzt werden. Vielfach handelt es sich um englische Begriffe, die übersetzt und – wenn erforderlich – näher erläutert werden.

American College Test (ACT): Der ACT dient der Einschätzung des allgemeinen Leistungsstands von Schülern der Abschlussjahrgänge amerikanischer Schulen. Die vier Prüfungsgebiete des Multiple-Choice- Tests sind Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften und (nicht fachgebunden) Leseverständnis. Zusätzlich kann ein freiwilliger fünfter Bereich absolviert werden, der anhand eines zu verfassenden Aufsatzes die schriftliche Ausdrucksfähigkeit überprüft. Die Prüfungsergebnisse dienen amerikanischen Hochschulen als Auswahlkriterium. Siehe auch SAT.

Advanced Placement (AP): Als AP-Kurse werden in Nordamerika Kurse bezeichnet, die auf einem hohen akademischen Niveau unterrichtet werden. AP-Kurse sprechen besonders motivierte und leistungsstarke Schüler an. Sie sind am ehesten vergleichbar mit deutschen Leistungskursen in der Oberstufe. Nähere Informationen zum „Advanced Placement Program“ in Nordamerika können hier eingesehen werden.

Alumni: ehemalige Schüler einer Schule, die oft über Alumninetzwerke Kontakt zueinander halten. Vor allem im angloamerikanischen Raum fühlen sich die Alumni ihren ehemaligen Bildungseinrichtungen oft verpflichtet und unterstützen diese finanziell, nachdem sie selbst ins Berufsleben eingetreten sind.

anabin: das Online-Informationssystem zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse in Deutschland mit einer umfangreichen Datenbank – angesiedelt bei der Kultusminsterkonferenz KMK.

Application Fee: Bewerbungsgebühr, die manche Schulen im Rahmen der Bearbeitung der Bewerbung erheben.

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Boarding School: Internatsschule

Cambridge International Examinations (CIE): Oberbegriff für eine große Anzahl vielfältiger akademischer Examen, die Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt ablegen können. 16- bis 19-Jährige haben die Möglichkeit, die „Cambridge International A-Levels“ oder das „Cambridge-Pre-U Diploma“ zu erwerben. Beide Qualifikationen werden in Deutschland als in der Regel fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Die Institution CIE ist der University of Cambridge in Großbritannien angegliedert, wonach die Examen benannt sind.

Co-ed School: Abkürzung für „co-educational school“, also gemischtgeschlechtliche Schule.

Community-Service: ehrenamtliche Tätigkeit im Einzugsgebiet der Schule. Es ist durchaus üblich, dass insbesondere Schüler an Internaten im englischsprachigen Ausland regelmäßig gemeinnützige Arbeiten verrichten.

Curriculum: Lehrplan. Anders als in Deutschland, wo Bildung bekanntlich Ländersache ist (also Angelegenheit der einzelnen Bundesländer), gibt es in einigen Staaten landesweit gültige Lehrpläne.

Dormitories: Bezeichnung der Wohngebäude insbesondere an Internatsschulen in den USA und teils auch in Irland.

Dress Code: Kleiderordnung an Schulen, an denen die Schüler keine Schuluniform tragen, aber die dennoch gewisse Regeln in Bezug auf Bekleidung und Styling festlegen.

English Language Test for International Students (ELTiS): Sprachtest zur Überprüfung der Englischkenntnisse (Hör- und Leseverständnis). Ein erfolgreiches Abschneiden beim ELTiS-Test wird von vielen ausländischen Privatschulen als Aufnahmekriterium vorausgesetzt. Der Test kann bei einigen deutschen Beratungsagenturen direkt abgelegt werden. Weitere bekannte und anerkannte Englisch-Sprachtests sind der IELTS (basiert auf dem britischen Englisch) und der TOEFL (basiert auf dem amerikanischen Englisch). Das Niveau dieser beiden Tests ist jedoch deutlich höher als das des gezielt für Schüler entwickelten ELTiS-Tests und sollte nicht unterschätzt werden. Sowohl für den IELTS als auch den TOEFL gibt es in verschiedenen Regionen Deutschlands Testzentren.

ESL-, ESOL-, EFL- bzw. EAL-Kurse: Englisch-Förderkurse für internationale Schüler. ESL: „English as a second language“; ESOL: „English for speakers of other languages“; EFL: „English as a foreign language“ und EAL: „English as an additional language“.

Exeat Weekends: Wochenenden, an denen Internate ihren Internatsbetrieb schließen und alle Jugendlichen ihre Unterkünfte verlassen müssen. Der Begriff „exeat weekends“ wird vor allem in Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland gebraucht.

Guardian: Betreuer, Aufsichtsperson und Ansprechpartner vor Ort im Gastland. Der Begriff „guardian“ wird vor allem in Großbritannien und Irland verwendet. In anderen englischsprachigen Gastländern werden die Betreuer z.B. als „custodian“, „caregiver“, „supervisor“ oder „localcoordinator“ bzw. „local-representative“ bezeichnet.

Houses: übliche Bezeichnung der Wohngebäude an Internatsschulen in Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland.

IB: Abkürzung für das „International Baccalaureate Diploma„, das oft als internationales Abitur oder „Weltabitur“ bezeichnet wird. Der erfolgreiche Abschluss des zweijährigen Programms berechtigt zur Aufnahme eines Hochschulstudiums in Deutschland. Somit kann der Erwerb des „IB Diploma“ eine Alternative zum Erwerb des deutschen Abiturs bzw. zum Erwerb des nationalen Schulabschlusses des Gastlands darstellen. Für Details zu den landestypischen Abschlüssen und deren Anerkennung in Deutschland siehe die jeweiligen länderspezifischen Informationen.

Open Day / Open House: Tag der offenen Tür

Pastoral Care: Betreuung seitens der Schulen, die über die Betreuung im rein akademischen Bereich hinausgeht. Gerade an Internatsschulen wird der Begleitung der Jugendlichen in allen Bereichen des Alltags eine hohe Bedeutung beigemessen. Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und auch für die medizinische sowie seelsorgerische Betreuung ist meist gesorgt.

Prep-Time: Zeit, in der an Internaten die Hausaufgaben erledigt werden. Meist handelt es sich um einen von der Schule vorgegebenen Zeitrahmen am (frühen) Abend. In Nordamerika wird die Hausaufgabenzeit üblicherweise als „study period“ oder „study hall“ bezeichnet.

Registration Fee: Anmelde- bzw. Aufnahmegebühr, die bei Annahme des Schulplatzes zu zahlen ist. Es kann sein, dass im Rahmen der Annahme auch ein „deposit“, also eine Anzahlung, fällig wird.

Residences: gängige Bezeichnung der Wohngebäude an Internatsschulen, vor allem in Kanada.

Schedule: Stundenplan

Scholarship: Stipendium

Scholastic Aptitude Test (SAT): Der SAT ist ein standardisierter Hochschuleingangstest, der amerikanischen Hochschulen als Kriterium bei der Auswahl ihrer zukünftigen Studierenden hilft. Die Schüler der Abschlussjahrgänge amerikanischer Schulen werden in den drei Bereichen Leseverständnis, schriftliche Ausdrucksfähigkeit (Verfassen eines Aufsatzes) und Mathematik geprüft. Siehe auch ACT.

Sicherungsschein: Falls die deutsche Beratungsagentur ihre Leistungen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz nicht durchführen kann, gewährleistet ein sogenannter Reisesicherungsschein gemäß § 651k des Bürgerlichen Gesetzbuches die Erstattung aller an den Anbieter gezahlten Beträge durch ein Versicherungsunternehmen. Ein solcher Sicherungsschein wird von vielen Beratungsagenturen ausgestellt.

Single-Sex Schools: reine Mädchen- bzw. Jungenschulen

SSAT: Der SSAT ist ein Test (kein Sprachtest), der für amerikanische Schüler entwickelt wurde und die Kompetenz in den Bereichen Sprache und Mathematik (z.B. analytisches Verständnis, Logik) überprüft. Er besteht aus einem Essay sowie aus Multiple-Choice-Bereichen und dauert circa dreieinhalb Stunden. Viele Privatschulen in den USA und Kanada setzen voraus, dass internationale Schüler den Test erfolgreich ablegen.

Study Period / Hall: Zeit, in der an Internaten die Hausaufgaben erledigt werden. Meist handelt es sich um einen von der Schule vorgegebenen Zeitrahmen am (frühen) Abend. In Großbritannien und Irland wird diese Hausaufgabenzeit üblicherweise als „prep-time“ bezeichnet.

Term: englische Bezeichnung für die zeitliche Einheit, in die das Schuljahr eingeteilt ist, wenn es keine Halbjahre, sondern Trimester oder Quadmester gibt. In Großbritannien und Irland besteht das Schuljahr aus drei „terms“, in Australien und Neuseeland aus vier „terms“.

Timetable: Stundenplan

Tuition Fees: die zu zahlenden Schulgebühren. Die Gebühren für Unterkunft und Verpflegung, die „boarding fees“, sind darin in der Regel nicht enthalten.

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